GRÜNE sehen Chance zur Aufwertung der erzgebirgischen Kulturlandschaft – Naturschutzgroßprojekte tragen zur Bewahrung unserer Lebensgrundlagen bei

Die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Erzgebirgskreis, Ulrike Kahl,  begrüßt das Ansinnen, im Erzgebirgskreis ein Naturschutzgroßprojekt auf den Weg zu bringen.

„Auch im Erzgebirge registrieren wir ein anhaltendes Artensterben. Die Ursachen dafür sind allesamt menschengemacht und vielfältig. Da werden faunistische Lebensräume zerschnitten, Flächen versiegelt und Böden mit Pestiziden angereichert.

Deshalb würde das angedachte Projekt eine gute Chance bieten, Teile unserer bedrohten Kulturlandschaft zu schützen und nachhaltig zu bewirtschaften. Gleichzeitig ergäbe sich für die Menschen die Möglichkeit, sanften Tourismus und nachhaltige Regionalentwicklung zu betreiben, so Ulrike Kahl.

„Wer einen Blick ins östliche Erzgebirge wirft, kann staunend zur Kenntnis nehmen, wie in der Region um Altenberg in den letzten zehn Jahren mit Mitteln aus der „Bundesförderung Naturschutz“ gearbeitet wurde, so dass im botanischen als auch im faunistischen Bereich nun wieder Bestandszunahmen zu verzeichnen sind.“

„Allerdings lebt ein solches Naturschutzprojekt von den Menschen vor Ort, die den Wert unserer Mittelgebirgslandschaft schätzen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass die Erzgebirger diese Chance zur Sicherung dieser einmaligen Naturregion erkennen und die dafür notwendige Akzeptanz aufbringen.“

Der Technische Ausschuss des Kreistages hat gestern seine Zustimmung erteilt, ein breites Beteiligungsverfahren auf den Weg zu bringen. Das Meinungsbild wird dann entsprechend ausgewertet.

„Ein solches Naturschutzgroßprojekt lebt von der Beteiligung der Menschen vor Ort, die den Wert unserer Mittelgebirgslandschaft schätzen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass die Erzgebirger diese Chance zur Sicherung unserer einmaligen Naturregion erkennen,  die dafür notwendige Akzeptanz aufbringen und an dem Beteiligungsprozess positiv mitwirken.
Durch solch ein Projekt entwickeln sich regional tragfähige wirtschaftliche Perspektiven für die Landnutzer im oberen Erzgebirge und andererseits dient es dazu, wichtige Lebensnetzwerke zu erhalten oder wiederherzugestellen „, so die Kreisrätin.

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