GRÜNE im Kreistag wollen Klima- und Naturschutzprojekte vorantreiben

Ausgetretene Pfade müssen verlassen und vieles neu gedacht werden

Nach dem Ergebnis der Kommunalwahlen vom Mai sind BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Erzgebirge statt mit bisher drei, jetzt mit fünf Sitzen im Kreistag vertreten. Damit haben sie künftig Fraktionsstatus.

„Das versetzt uns arbeitsmäßig in eine komfortablere Lage, da wir nun auch Anträge einbringen können“, so Ulrike Kahl, die künftig als Fraktionsvorsitzende fungieren wird. Ihr Stellvertreter ist Heiko Reinhold, der bereits einmal dem ersten Kreistag von 2008 – 2014 angehörte.

„Unser Landkreis steht vor großen Herausforderungen. Um uns zukunftsfähig zu machen, müssen wir ausgetretene Pfade verlassen und vieles ganz neu denken. Wir GRÜNE wollen vor allem beim Klimaschutz treibende Kraft sein, denn bisher leistet der Landkreis kaum einen Beitrag zum Erreichen der in Paris vereinbarten Klimaziele. Zum Klimaschutz zählt nicht zuletzt auch die Notwendigkeit einer Mobiltätswende, die wir befördern wollen.“

„Zudem werden wir uns für umfassendere Projekte im Naturschutz stark machen, denn das Erzgebirge verzeichnet durch zunehmende Flächenversiegelungen, Einsatz von Pestiziden und Gehölzfällungen im großen Stil immer mehr ausgeräumte Landschaften, die das Artensterben vorantreiben.“

„Nicht zuletzt wollen wir GRÜNE dafür sorgen, dass unser Landkreis sich weltoffen und innovativ zeigt, denn wir konkurieren beim Thema Fachkräftemangel mit vielen anderen Regionen Deutschlands“, so die GRÜNE.

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