GRÜNE: Forschungsprojekt der TU Chemnitz bietet gute Ausgangsbasis für zukunftsfähiges Mobilitätskonzept im Raum Chemnitz – Erzgebirge – Breite Bürgerbeteiligung erbeten

Die Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Erzgebirgskreis, Ulrike Kahl, begrüßt das von der TU Chemnitz durchgeführte und vom Bundesminsterium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Smarte Mobilitätsketten im ländlichen Raum“. Mit verschiedenen regionalen Partnern, darunter dem Erzgebirgskreis und dem Regionalverkehr Erzgebirge, wird die Mobilität im Raum Chemnitz – Erzgebirge durchleuchtet.

Erarbeitet wird in Folge ein Mobilitätskonzept für unsere Region, welches den ÖPNV stärken will und die vor Ort vorhandene Infrastruktur nutzen, optimieren und letztlich ergänzen möchte.

Innerhalb dieses Projektes läuft derzeit eine Internet-Umfrage, mit deren Hilfe analysiert werden soll, welche Gründe Bürgerinnen und Bürger für die Nutzung bzw. Nichtnutzung öffentlicher Verkehrsmittel vorbringen und welche Nachfrage existiert.

Damit ein möglichst vielschichtiges, repräsentatives Bild entsteht, bitten die GRÜNEN die Bevölkerung zwischen Stollberg, Annaberg, Zschopau und Marienberg um rege Beteiligung an dieser Umfrage. So können und sollten Teilnehmer*innen mittels der Online-Umfrage ihre Erfahrungen und Wünsche in diese Studie einbringen. www.bit.ly/mobil-im-erzgebirge

„Fragen zur Mobilität beschäftigen uns alltäglich, egal, ob wir im Stau stehen, auf lästiger Parkplatzsuche sind oder nicht wissen, wie man vom Dorf am Erzgebirgskamm mit dem Nahverkehr nach Chemnitz kommt. Der Wunsch nach einer anderen Mobilität wächst ebenso wie die Nachfrage nach dichterer Taktung unserer Busse und Bahnen oder nach sicheren Radwegen. Angesichts des Klimawandels ist eine ökologische Verkehrswende unabdingbar geworden“, so die GRÜNE Kreisrätin. „Immerhin geht ein Fünftel des in Deutschland ausgestoßenen Kohlendioxids auf den Verkehrssektor zurück. Wir sind überzeugt, dass das Forschungsprojekt eine gute Ausgangsbasis für ein zukunftsfähiges, alltagstaugliches Mobilitätskonzept in unserer ländlichen Region bilden kann.“

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