Einigung auf Bundesebene nur Tropfen auf den heißen Stein – Wir können mehr Geflüchtete aufnehmen

Nach der unzureichenden Einigung durch die Große Koalition auf Bundesebene zur Aufnahme eines kleinen Kontingents an minderjährigen Geflüchteten aus Griechenland muss nun der Freistaat Sachsen den Kommunen den Weg frei machen, weitere hilfsbedürftige Menschen aufzunehmen.

Dazu erklärt Ulrike Kahl, Vorsitzender der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Erzgebirgskreis:

„Wir fordern den Kreistag dazu auf, Menschlichkeit zu beweisen und dem Antrag von LINKEN, GRÜNEN und SPD-Mitgliedern zuzustimmen, damit eine weitere freiwillige Aufnahme von Kindern aus den überlasteten griechischen Flüchtlingslagern erfolgen kann. Das bisher ausgehandelte Kontingent von ca. 30 Personen für ganz Sachsen ist völlig unzureichend. Die Landkreisverwaltung muss klare Kapazitäten benennen, wie viele leidende Minderjährige wir aufnehmen können. Dieser humanitäre Akt stände unserem Landkreis gut zu Gesicht, Angst vor rechter Hetze ist hier jedenfalls fehl am Platz.“

Ulrike Kahl

Verwandte Artikel