50. „Tag der Erde“ – GRÜNE sehen anlässlich des Jubiläums zahlreiche lokale Handlungsfelder Naturschutzgroßprojekt im Erzgebirgskreis eines davon

Am 22. April vor 50 Jahren wurde zum ersten Mal der „Tag der Erde“ (Earth Day) begangen. Name und Konzept des Earth Day führen zurück auf einen Vorschlag zur UNESCO-Konferenz in San Francisco 1969. Dieser Gedenk- und Aktionstag hat das Ziel, Bewusstsein für einen ökologischen und nachhaltigen Lebensstil zu schaffen sowie für Umweltprobleme zu sensibilisieren. Ein Jahr später, zum ersten Mutter-Erde-Tag 1970, beteiligten sich bereits 20 Millionen Menschen an Aktionen, die das Ziel hatten, der natürlichen Umwelt eine größere Wertschätzung entgegen zu bringen und das Konsumverhalten zu überdenken. Inzwischen wird der internationale Tag der Erde in über 190 Ländern begangen.

„Auch wir als GRÜNE Kreistagsfraktion wollen den „Tag der Erde“ zum Anlass nehmen, um ein Umdenken zu fordern“, so Ulrike Kahl als Fraktionsvorsitzende. „Aktuell erleben wir gerade auch im Erzgebirge staubtrockene Böden, leere Regentonnen und eine hohe Waldbrandgefahr. Bereits jetzt im Frühjahr ist der Boden bei uns laut dem Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums als „außergewöhnliche Dürre“ eingestuft. Dabei sind nennenswerte Niederschlagsmengen nicht in Sicht, obwohl gerade Jungpflanzen angezogen werden und unser geschädigter Wald dringend Regen bräuchte. Das Klimathema bleibt, trotz Corona.“

„Wir GRÜNE sehen zahlreiche lokale Handlungsfelder, um sich dieser globalen Verantwortung zu stellen. Das, was auf Kreisebene passiert, kann allenfalls ein Anfang sein. Das Potential zur Einsparung von Kohlendioxid z. B.  ist  bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Hier müssen auch andere Mobilitätskonzepte in Angriff genommen werden. Ebenso ist es unabdingbar, dass der Natur- und Landschaftspflege ein höherer Stellenwert als bisher beigemessen wird. Dazu ist es wichtig, dass wir das anvisierte Naturschutzgroßprojekt im Erzgebirgskreis zeitnah auf den Weg bringen. Auch bei Bauplanungen und -genehmigungen muss Natur- und Landschaftsschutz gebührende Berücksichtigung finden.“

„Ein Weitermachen wie bisher darf es nicht geben, das sind wir unseren Kindern und Kinderskindern schuldig, Nur mit intakter Natur und gesunder Umwelt schaffen wir hier im Erzgebirge lebenswerte Orte für die Zukunft“, resümiert die GRÜNE.

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