Anfrage vom 3.3.2016 zu Auswirkungen von Turbo-Asylverfahren bei Unterbringung von Migranten im Erzgebirgskreis (Antwort)

Am 3. März 2016 stellte Kreisrätin Ulrike Kahl eine Anfrage zu den Auswirkungen des Turbo-Asylverfahrens bei der Unterbringung von Migranten im Erzgebirgskreis. Die fünf Fragen können Sie hier nachlesen: Anfrage.

Auf die fünfte Frage – „Wie viele Migranten (absolut und prozentual) wählten nach Erhalt ihrer Aufenthaltsgenehmigung im Zeitraum von Januar 2015 bis Februar 2016 im Erzgebirgskreis ihren Wohnsitz?“ – kam am 25. April 2016 die Antwort aus dem Landratsamt:

„Im Zeitraum vom 01.01.2015 bis 29.02.2016 wurden dem Erzgebirgskreis durch die Landesdirektion Sachsen 3336 Asylsuchende zur Aufnahme zugewiesen.

Durch die Ausländerbehörde des Landratsamtes Erzgebirgskreis wurden im genannten Zeitraum 560 Aufenthaltserlaubnisse (Bleiberecht) auf Grund der vorliegenden Entscheidung im Zusammenhang der Asylantragstellung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erteilt.

Von diesen 560 Personen verzogen 231 Personen aus dem Erzgebirgskreis.“

-> Antwort vom 25. April 2016 (PDF-Datei): Gruene_Kreistag_Erzgebirgskreis_Anfrage_Turbo-Asylverfahren_03032016

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